Spacial Dynamics®

 

„Space is not a silent void. Space speaks. Its language is movement“ 

„Der Raum ist keine stille Leere. Der Raum spricht. Seine Sprache ist Bewegung“

                                                                                                                      Jaimen McMillan

 

Spacial Dynamics® ist eine Methode, welche im Jahre 1985 von Jaimen McMillan (*1950) in New York, USA, begründet wurde.
In jahrzehntelanger Forschungsarbeit zum Thema „Meisterschaft” stellte J. McMillan fest, dass in einem Augenblick der „Meisterschaft“ (bei unterschiedlichsten Tätigkeiten in Alltag, Sport, Tanz, Musik ...) dieselben herausragenden räumlichen Muster und Verhältnisse zwischen Körper und umgebendem Raum wahrgenommen werden können.
Während seines Psychologie-Studiums an der University of Detroit beobachtete J. McMillan, dass PatientInnen mit vergleichbaren Erkrankungen, Leiden und Funktionsstörungen häufig bemerkenswert ähnliche Muster in ihrer Beziehung zum Raum zeigten. Diese Muster waren jedoch nicht förderlich, sondern vielmehr hinderlich für gesunde Entwicklung, Bewusstsein und menschliche Freiheit.

Spacial Dynamics®-Übungen wurden geschaffen, um Menschen zu helfen, ungünstige Bewegungsgewohnheiten zu erkennen und diese auch ändern zu können. Durch stetige Forschung am „Wie“ einer gesunden Bewegung bildet sich ein wachsendes Repertoire an Spielen, Übungen und Hands-on-Techniken. Zum Beispiel wird in einer Spacial Dynamics®-Therapie ein Patient in der Regel über Hands-on-Techniken (dynamische Bewegungsabläufe durch Berührung am Körper) zum Verständnis, zur Nachahmung und zu selbst-initiierten Handlungen geführt, um zunehmend mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen zu können. Es werden förderliche räumliche Gewohnheiten für Bewegung durch Üben integriert. Eines der Hauptziele von Spacial Dynamics®-Übungen ist es, den Sinn für die eigene Bewegung zu wecken und zu schulen, sowie Gesetzmäßigkeiten, wie zum Beispiel „Gegenbewegung“, erfahren und erkennen zu lernen.

Der sich bewegende Mensch wird hier als ein fließendes Kontinuum von Körper, Raum und Bewusstsein gesehen. Der Begriff Spacial Dynamics® umschreibt die ihr zu Grunde liegenden Forschungs- und Arbeitsgebiete: Räumliche Verhältnisse und Dynamik. Als Formensprache der Übungen und Techniken werden vor allem Kurven, Spiralen, Wirbel und Lemniskaten verwendet; die Dynamik lehnt sich weitgehend an der Dynamik des Wassers an: Strömen, Fließen, Kräuseln; Wellen, Strudeln....

Diese Lebensformen (lebendige Urbilder von Bewegung und Gestalt) und Lebensrhythmen verweben und integrieren, was getrennt war. Sie unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung und bieten neue Möglichkeiten einer heilsamen, ganzheitlichen Bewegungsschulung.

Der Beitrag von Spacial Dynamics® in der Bewegungserziehung baut auf der Beobachtungsgrundlage auf, dass sich das Verhältnis eines heranwachsenden Menschen zwischen seinem Körper, dem umgebenden Raum und der Welt ständig verändert. Entwicklungsgemäße Spiele, Gruppenaktivitäten und Übungen aus Spacial Dynamics® begleiten unterstützend diesen Prozess und fördern unter anderem eine neue soziale Kultur (soziales Bewusstsein).

Spacial Dynamics® schätzt Rudolf Steiners Wissenschaft der Anthroposophie als Quelle für Inspirationen und Erklärungen für die pädagogische und therapeutische Wirksamkeit von Spacial Dynamics®Spacial Dynamics® steht weltweit im Dienst von Pädagogik, Sport, Kunst, Therapie, Friedensarbeit, Unternehmensführung, Persönlichkeitsentwicklung, u.v.m.

Flyer aktuell

Rollup Spacial Dynamics®

Flyer 1

Copyright © Spacial Dynamics Institute

Text im englischen Original